Futuro de Maro – David gegen Goliath!

Eine geschützte Kulturlandschaft in Andalusien ist akut in Gefahr.

Ab Januar 2026 droht die Rodung hunderter Hektar landwirtschaftlicher Flächen.
Betroffen sind rund 400 Kleinbauern (Campesinos), ihre Familien und eine jahrhundertealte Kulturlandschaft.

Wir verteidigen Maro – rechtlich, transparent und friedlich.

Eines der letzten authentischen Dörfer Andalusiens ist bedroht

Eine jahrhundertealte Kulturlandschaft, die heute von circa 400 Campesinos bewirtschaftet wird, steht vor ihrer Zerstörung.
Darunter zahlreiche Permakultur- und bio-organisch bewirtschaftete Farmen, teils mit Bio-Zertifizierung und solche, auf denen keine Gifte eingesetzt werden – was in diesem geschützten Gebiet ohnehin nur unter besonderen Voraussetzungen zulässig wäre.

Erst am 2. Dezember 2025 wurden die Pächter unerwartet mit der Entscheidung eines Großgrundbesitzers konfrontiert.

Deshalb müssen wir jetzt handeln – schnell, öffentlichkeitswirksam und rechtlich fundiert.
Genau dafür brauchen wir deine
Unterstützung!

Maro ist einzigartig und schützenswert

Maro ist nicht nur eines der letzten authentischen Dörfer an der Costa del Sol.
Es liegt in einer außergewöhnlich milden Klimazone, in der sich mediterrane und subtropische Vegetation vereinen.

Dieses besondere Mikroklima ermöglicht eine artenreiche Landschaft mit hoher Biodiversität und eine vielfältige, traditionell und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft.
Damit zählt Maro zu den letzten besonderen Kulturlandschaften Kontinentaleuropas.

Seit Jahrhunderten bewirtschaften die Campesinos die Huertas de Maro überwiegend noch von Hand.
Das Wasser gelangt über ein maurisches Kanalsystem aus dem Mittelalter zu den Feldern. Diese Acequia zählt zu den ältesten noch betriebenen historischen Bewässerungssystemen Spaniens und würde durch ein Investorenvorhaben ganz oder teilweise zerstört oder dauerhaft beeinträchtigt.

Tausende Obstbäume würden Maschinen zum Opfer fallen – ihre Früchte werden aufgrund ihrer Qualität auch international verkauft.
Die Avocados aus Maro zählen zu den besten der Welt. In Maro wurden die ersten Süßkartoffeln Europas angebaut. “Verano Azul” wurde überwiegen auf den Campos von Maro gefilmt.

Die Campos liegen auf und in Klippen, deren Terrassen teils mit vor Jahrhunderten errichteten Trockenmauern angelegt wurden.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die Cueva de Nerja, die zur Region Maros gehört. Große Teile der Klippen sind über und unter Wasser von Höhlen durchzogen.

Diese Landschaft ist einzigartig.
Sie ist heimatprägend.

Für alle von uns geht es um unsere Heimat, unsere Arbeit und unsere Zukunft – und für viele auch um unser Zuhause mit offiziell angemeldetem Wohnsitz. Du kannst uns helfen.

 

Rechtlich geschützt – und dennoch bedroht

  • Die Landschaft von Maro ist gemäß PGOU, SNU-Status und weiteren Schutzkategorien rechtlich geschützt.

    Dennoch sollen rund 400 Campesinos hunderte Hektar Land räumen – kurzfristig, ohne Übergangsfristen, ohne abgeschlossene Verwaltungsverfahren und ohne rechtskräftige Bescheide.

    Weil ein Großgrundbesitzer versucht, eine geschützte Kulturlandschaft und ihre traditionsreiche Landwirtschaft in ein Spekulationsprojekt zu verwandeln.

    Das dürfen wir nicht zulassen. Jetzt spenden oder helfen.

Maro ist ein Stück Andalucía

  • Kulturlandschaft mit bis ins Mittelalter reichenden Spuren
  • Traditionen, die heute kaum noch existieren
  • Hohe ökologische Bedeutung und Artenvielfalt
  • Familien, die seit Generationen hier leben
  • Einzigartige Terrassen- und Höhlenlandschaft
  • Nähe zu besonders geschützten Natur- und Kulturräumen

Maro ist nicht nur ein Ort.
Maro ist Kultur, Natur und Geschichte – Maro ist lebendig und kostbar.
Bitte hilf uns, dieses wertvolle Erbe zu erhalten.

Die offizielle Stadtplanung schützt Maro

Der PGOU von Nerja stellt klar:

  1. Maro ist streng geschütztes Gebiet (SNU)
        Keine Urbanisierung, keine touristischen Großprojekte, keine Transformation.
  2. Die traditionelle Landwirtschaft ist ausdrücklich zu bewahren
        Sie ist Bestandteil des geschützten Kulturerbes.
  3. Landschaft und Identität stehen unter Schutz
        Terrassen, Bewässerungssysteme, Casetas und historische Strukturen sind erhaltenswert.
  4. Räumungen ohne Verwaltungsverfahren sind rechtswidrig

        Es existieren keine rechtskräftigen Bescheide oder abgeschlossenen Verfahren

Daraus folgt:
Nach geltendem Recht dürfen die Campesinos nicht vertrieben werden.
Jetzt spenden oder helfen.

Wir schützen Maro mit Herz und Verstand

Wir organisieren uns.
Wir sammeln Beweise.
Wir analysieren die Gesamtsituation.
Wir entwickeln Strategien.
Wir unterstützen die zuerst Betroffenen.
Wir bereiten juristische Schritte vor.
Wir informieren die Öffentlichkeit.
Wir schaffen Transparenz, wo sie fehlt.
Wir geben Maro unsere Stimme.
Wir stehen zusammen als starke Gemeinschaft, mit einem klaren Ziel.
Und wir brauchen jetzt Unterstützung.

Was wir jetzt dringend brauchen – und wie du helfen kannst

  • Ein kompetentes Team aus Anwälten aus dem Verwaltungs-, Umwelt- und Agrarrecht
  • Wirksame Öffentlichkeitsarbeit

Unterstütze Futuro de Maro
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Jeder Beitrag fließt ausschließlich in Rechtsschutz und Öffentlichkeitsarbeit.

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